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IHR NEWSLETTER AUS DER SPRACHWERKSTATT |
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das neue Jahr hat so aufgeregt begonnen, wie das vergangene sich verabschiedet hat. Da wollen wir nicht zurückstehen und steuern ab sofort einen aufregenden Newsletter bei.
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Freundliche Grüße
Britta Arnold und Ulf Uebel
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Der Teufel ist ein Eichhörnchen
"Wo kommt der Spruch eigentlich her?" fragte mich neulich ein Kollege etwas entnervt. Entnervt, weil das geflügelte Wort seit so vielen Jahren Konjunktur hat, dass ihm darüber die Schwingen ganz lahm geworden sind.
Gebraucht wird es meist im Sinne von: Da drohen böse Überraschungen, das Projekt ist nicht mit Sicherheit überschaubar…. Ein typischer Zweiflerspruch also, etwas für Zögerer. Erstaunlich, dass man ihn gerade von gestandenen Managern so häufig zu hören bekommt.
Das Eichhörnchen, ein putziges Tier, steht scheinbar im krassen Gegensatz zum Teufel. Andererseits ist lange überliefert, dass der Teufel in jeglicher – auch harmloser – Verkleidung auftreten kann. Der Teufel ist zudem ein Wort-Tabu, wer ihn beim Namen nennt, ruft ihn.
Die Verniedlichung hat daher etwas Beschwörendes, sie versucht, dem Teufel den Schrecken zu nehmen. Natürlich ist das Eichhörnchen seinerseits der moderne Teufel, eher überraschend als böse. Aber Überraschungen schätzen wir Meister des Plans gar nicht, die zwingen uns zur Improvisation. Und Improvisation ist des Teufels! |
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Termine
Wer neugierig auf unsere Arbeit ist und Interesse an einer Schreibwerkstatt hat, kann sich hier anmelden. Die ersten freien Plätze bietet unser Seminar in Nürnberg vom 8.-9. Mai 2009. Anmeldung per E-Mail an ba@strategieundsprache.de |
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Oft überfällt dich plötzlich eine heftige Verwunderung über ein Wort: Blitzartig erhellt sich dir die völlige Willkür der Sprache, in welcher unsere Welt begriffen liegt, und somit die Willkür dieses unseres Weltbegriffes überhaupt.
Christian Morgenstern, (1871-1914) |
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Sei zwei - und Texte sind gesund
Schreiben ist eigentlich Gruppenarbeit. Mindestens zwei aber sollten an einem Text beteiligt sein: einer, der schreibt und einer, der gegenliest.
In der betrieblichen Wirklichkeit ist jedoch selten jemand verfügbar, der Ihren Text redigiert. Dann „verdoppeln“ Sie sich einfach: Lesen Sie sich Ihren eigenen Brief laut vor und achten Sie dabei mehr auf das, was Sie hören, als auf das, was Sie sehen. Lassen Sie Ihre Ohren den Augen bei der Arbeit helfen.
Sie hören, wenn einzelne Sätze zu lang oder verschachtelt sind. Sie entdecken die beim Schreiben übersehene Wortdoppelung und stolpern beim Vorlesen genau dort, wo Ihre Leser später auch gestrauchelt wären. |
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